4 Supportfälle in 1 Woche mit ein und der selben Ursache.
In vielen Foren wird beschrieben, wie man Exchange 2007 auf einem Windows 2008 R2 Server installiert.
Da man aber „nur“ die Kompatibilitätsprüfung abschalten muss und eine DLL Datei tauschen muss, lässt sich Exchange 2007 auch auf Windows 2008 R2 installieren. Die Installation scheint des Weiteren „sauber“ durchzulaufen, die eigentlichen Fehler oder das Fehlverhalten des Servers erkennt man aber erst später.
Diese Konstellation ist von Microsoft nicht supported!
So ist eine Deinstallation des Exchangeservers nicht mehr möglich, da die Mailboxfunktion
sich nicht deinstallieren lässt. Es hilft dann nur noch ASDIEdit um den Server „manuell“ zu löschen. Das ist vergleichbar, mit der manuellen Löschung eines Registrykeys, nur dass dieser Vorgang im ActiveDirectory durchgeführt wird und den kompletten Forrest betrifft. Weitere Probleme sind aufgetaucht in den Verbindungen zwischen Outlook und dem Exchange Server 2007 auf Windows 2008 R2 Basis. Das Exchange 2007 SP2 lässt sich ebenfalls nicht reibungslos installieren.
4 Supportfälle in 1 Woche mit der gleichen Lösung: Deinstallation von Exchange 2007 (inkl. ADSIEdit), Neuinstallation Windows 2008 und Neuinstallation Exchange 2007.
Nach einem durchschnittlichen Aufwand von 4,5h inklusiver der nötigen Patches, waren sämtliche Probleme behoben.
Das erzeugt nicht nur unnötige Ausfallzeit sondern auch unnötige Kosten.
Daher unsere klare Ansage:
Exchange 2007 auf Windows 2008, oder aber Exchange 2010 auf Windows 2008 R2.
Ab 13. Juli 2010 wird es für Windows 2000 Server weder Sicherheitsupdates noch Support durch Microsoft geben. Lediglich kostenlosen Zugang zu Online-Inhalten wie Knowledge-Base-Artikeln oder Produktinformationen wird Microsoft ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung stellen.
Aus unserer Supporterfahrung raten wir bestehende Windows 2000 Server mit kritischen Anwendungen in allernächster Zeit auf ein neueres Betriebssystem zu heben. Leider hatten wir schon Fälle mit NT 4.0, bei der Kunden die Erfahrung machen mussten, tatsächlich keinen Support mehr von Microsoft zu erhalten. Diese führte dann zu übermäßig langen Ausfallzeiten.
Aber nicht nur der Support durch Microsoft, auch fehlende Hardware- und Treiberunterstützung sowie fehlende Sicherheitsupates sprechen für ein baldiges Update. Gern beraten wir Sie wie Sie z.B. mit Windows 2008 R2 und Hyper-V “alte” Server auf eine neue Betriebssystem-Version bringen können.
Weitere Informationen von Microsoft finden Sie unter http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/windows2000server-extended-support-ende.mspx
Seit Anfang dieses Jahres hat Trend Micro sein Produktportfolio mit neuen Produktbundles, auch bekannt als Suites, neu geordnet und somit für eine Vereinfachung des Portfolios gesorgt.
Die Unterscheidung zwischen Standard und Advanced Editionen bei diesen Suites entfällt, aus Advanced wird Enterprise.
Es gibt also weniger Bundles mit mehr Inhalt. Einige Lösungen die früher nur als Optionen erhältlich waren sind somit in den Enterprise-Suites enthalten.
Für Trend Micro-Kunden gibt es Migrationswegen bei denen die vorhandenen Lösungen in die Produkt-Suites überführt werden können.
