Mit Outlook 2010 hat Microsoft die neuen Social Communicty Connectoren (SCC) eingeführt. In Deutschland ist das wichtigste Soziale Netzwerk im Geschäftsbereich sicher XING. Entsprechend gespannt war ich, wann den der SCC für XING verfügbar ist. Vor einigen Tagen war es nun soweit.
Der XING Connector blendet die auf XING verfügbaren Informationen meiner Kontakte nun schön in Outlook ein. Recht angenehm und manchmal überraschend ist es, wenn ein Bild des “Gegenüber” plötzlich auf dem eigenen Bildschirm auftaucht. Das macht die schnöde “elektrische” Kommunikation doch wieder etwas persönlicher.
Auch nett ist der schnelle Zugriff auf die XING Aktivitäten des Kontaktes. Ich habe hier mal ein Beispiel unseres Produktmanagers für NoSpamProxy und enQsig Stefan Cink.
Der Connector lässt sich nachdem Download (http://outlook.xing.com/index_de.html) recht einfach installieren. Eine Maske für die Eingabe der XING Zugangsdaten erscheint nach der Installation. Aber was, wenn diese Konfiguration mal “weg” ist, oder man das Passwort ändert? Wo kann ich meine XING Zugangsdaten in Outlook 2010 ändern? Ich habe lange gesucht, aber der Zugang geht ganz “einfach” über das Register Ansicht – Personenbereich – Kontoeinstellungen (Alt – FYK)

Flexibilität und Zusammenarbeit in Echtzeit sind Erfolgsfaktoren im heutigen Arbeitsleben. Daher benötigen Unternehmen integrierte Werkzeuge, mit denen Benutzer an verschiedenen Standorten einfach, kostengünstig und sicher kommunizieren. Microsoft Lync Server 2010 ist ein solches Werkzeug, das unterschiedliche Kommunikationsarten (E-Mail, Instant Messaging, Audio und Videokonferenzen, Telefonie) mit einer Benutzeroberfläche zusammenführt. Die intuitiv zu bedienende Lösung sorgt für eine schnelle Akzeptanz bei Benutzern, mit geringen Investitionskosten und niedrigen Betriebskosten auf Unternehmensseite.
Microsoft Lync Server ist der bisher unter dem Codenamen “CS 14” entwickelte Nachfolger des Office Communication Server 2007 R2. Erfahren Sie mehr zu Lync auf unserer Veranstaltung am 28. Oktober 2010 in Paderborn.
Lesen Sie dazu das Lync-Server-Datenblatt
Eine der Neuigkeiten ist der überarbeitet Lync Client (bisher Communicator). Hier ein erster Blick darauf.
In unserem Support sind wir kürzlich auf ein Problem bei den von uns häufig verwendeten SSL-Zertifikaten von Thawte gestoßen. Neuere Zertifikate wurden als nicht vertrauenswürdig angezeigt. Seit dem 27. Juni 2010 signiert Thawte alle neu ausgestellten Zertifikate mit einer primären und sekundären Zwischenzertifizierungsstelle. Diese beiden Zertifikate der Zwischenzertifizierungsstellen müssen zwingend auf dem (Web)-Server in die lokalen Zwischenzertifizierungsstellen importiert werden, da sonst die Zertifikatskette bis zum ausgestellten Zertifikat nicht verifiziert werden kann.
Trotz dem Import beider Zertifikate hatten wir noch Fehler bei der Synchronisation von Windows Mobile Geräten mit Exchange. Dieses Problem betrifft das folgende Zertifikat:
Common Name - Thawte Primary Root CA
Expiry Date - 17th July 2036
Thumbprint - 91 c6 d6 ee 3e 8a c8 63 84 e5 48 c2 99 29 5c 75 6c 81 7b 81
Ist dieses Zertifikat in den Vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen vorhanden, muss es deaktiviert werden, da es sonst unter anderem zu Synchronisierungsproblemen mit Windows Mobile Geräten kommen kann. Ist es nicht vorhanden, muss es importiert und anschließend deaktiviert werden. Die Ursache für diese Merkwürdigkeit ist eine Re-Organisation bei Thawte und VeriSign, so dass eine neue Zertifizierungsstruktur und Änderungen bei den Root-Zertifizierungsstellen entstanden sind. Eine detaillierter Artikel bei Problemen mit Thawte Zertifikaten ist bereits veröffentlicht und unter folgendem Link zu finden:
https://search.thawte.com/support/ssl-digital-certificates/index?page=content&id=SO15171
4 Supportfälle in 1 Woche mit ein und der selben Ursache.
In vielen Foren wird beschrieben, wie man Exchange 2007 auf einem Windows 2008 R2 Server installiert.
Da man aber „nur“ die Kompatibilitätsprüfung abschalten muss und eine DLL Datei tauschen muss, lässt sich Exchange 2007 auch auf Windows 2008 R2 installieren. Die Installation scheint des Weiteren „sauber“ durchzulaufen, die eigentlichen Fehler oder das Fehlverhalten des Servers erkennt man aber erst später.
Diese Konstellation ist von Microsoft nicht supported!
So ist eine Deinstallation des Exchangeservers nicht mehr möglich, da die Mailboxfunktion
sich nicht deinstallieren lässt. Es hilft dann nur noch ASDIEdit um den Server „manuell“ zu löschen. Das ist vergleichbar, mit der manuellen Löschung eines Registrykeys, nur dass dieser Vorgang im ActiveDirectory durchgeführt wird und den kompletten Forrest betrifft. Weitere Probleme sind aufgetaucht in den Verbindungen zwischen Outlook und dem Exchange Server 2007 auf Windows 2008 R2 Basis. Das Exchange 2007 SP2 lässt sich ebenfalls nicht reibungslos installieren.
4 Supportfälle in 1 Woche mit der gleichen Lösung: Deinstallation von Exchange 2007 (inkl. ADSIEdit), Neuinstallation Windows 2008 und Neuinstallation Exchange 2007.
Nach einem durchschnittlichen Aufwand von 4,5h inklusiver der nötigen Patches, waren sämtliche Probleme behoben.
Das erzeugt nicht nur unnötige Ausfallzeit sondern auch unnötige Kosten.
Daher unsere klare Ansage:
Exchange 2007 auf Windows 2008, oder aber Exchange 2010 auf Windows 2008 R2.
Ab 13. Juli 2010 wird es für Windows 2000 Server weder Sicherheitsupdates noch Support durch Microsoft geben. Lediglich kostenlosen Zugang zu Online-Inhalten wie Knowledge-Base-Artikeln oder Produktinformationen wird Microsoft ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung stellen.
Aus unserer Supporterfahrung raten wir bestehende Windows 2000 Server mit kritischen Anwendungen in allernächster Zeit auf ein neueres Betriebssystem zu heben. Leider hatten wir schon Fälle mit NT 4.0, bei der Kunden die Erfahrung machen mussten, tatsächlich keinen Support mehr von Microsoft zu erhalten. Diese führte dann zu übermäßig langen Ausfallzeiten.
Aber nicht nur der Support durch Microsoft, auch fehlende Hardware- und Treiberunterstützung sowie fehlende Sicherheitsupates sprechen für ein baldiges Update. Gern beraten wir Sie wie Sie z.B. mit Windows 2008 R2 und Hyper-V “alte” Server auf eine neue Betriebssystem-Version bringen können.
Weitere Informationen von Microsoft finden Sie unter http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/windows2000server-extended-support-ende.mspx
Seit Anfang dieses Jahres hat Trend Micro sein Produktportfolio mit neuen Produktbundles, auch bekannt als Suites, neu geordnet und somit für eine Vereinfachung des Portfolios gesorgt.
Die Unterscheidung zwischen Standard und Advanced Editionen bei diesen Suites entfällt, aus Advanced wird Enterprise.
Es gibt also weniger Bundles mit mehr Inhalt. Einige Lösungen die früher nur als Optionen erhältlich waren sind somit in den Enterprise-Suites enthalten.
Für Trend Micro-Kunden gibt es Migrationswegen bei denen die vorhandenen Lösungen in die Produkt-Suites überführt werden können.
