Intune Suite wird in Microsoft 365 integriert – das ändert sich für E3/E5-Kunden
Microsoft integriert ab 2026 mehrere Funktionen der Microsoft Intune Suite direkt in Microsoft 365 E3 und Microsoft 365 E5. Für Sie als Unternehmen bedeutet das deutlich mehr Endpoint Security und modernes Endpoint Management, ohne dass Sie zusätzliche Add-ons einkaufen und betreiben müssen.
Mit den neuen Microsoft-365-Lizenzen erhalten Sie erweiterte Microsoft Intune Funktionen wie Remote Help, Advanced Analytics, Endpoint Privilege Management und Cloud PKI. Dadurch steigern Sie sowohl die Sicherheit als auch Stabilität Ihrer Endgeräteflotte. Außerdem reduzieren Sie den Support-Aufwand und vereinfachen gleichzeitig Ihre Tool-Landschaft.
Warum Microsoft Intune jetzt ausgebaut wird
In vielen Unternehmen wachsen die Endgeräteflotten stetig weiter, während die Arbeitsmodelle hybrid bleiben. Gleichzeitig nutzen Angreifer immer raffiniertere Methoden, weshalb IT-Teams Sicherheit und Compliance gewährleisten müssen – trotz begrenzter Ressourcen.
Microsoft reagiert auf diese Entwicklung und stellt die Microsoft Intune Suite Funktionen breiter zur Verfügung.
Ihr Nutzen:
- Weniger Tool-Sprawl: mehr Funktionen in einer Plattform
- Höheres Sicherheitsniveau für alle Endpunkte (Zero-Trust-konform)
- Bessere Skalierbarkeit auch für sehr große Umgebungen, ohne dass der Admin-Aufwand stark ansteigt
Neues in Microsoft 365 E3 und so profitieren Sie davon
1. Intune Remote Help
Mit Microsoft Intune Remote Help unterstützen Sie Ihre Mitarbeitenden sicher per Fernzugriff. Dabei profitieren Sie von Rollenrechten, Protokollierung und Compliance-Kontrollen.
Ihre Vorteile:
- Schnellerer Helpdesk ohne Dritttools
- Auditierbare Remote-Sessions, wichtig für regulierte Branchen
- Weniger Ausfallzeit für Ihre Teams
2. Intune Advanced Analytics
Intune Advanced Analytics liefert KI-gestützte Auswertungen zur Geräte-Performance, Stabilität und User Experience. Schwachstellen werden somit früh erkannt, noch bevor sie zu Support-Tickets führen.
Ihre Vorteile:
- Proaktive Problemvermeidung statt reaktiver Fehlerbehebung
- Verbesserung der Technologieerfahrung Ihrer Benutzer
- Fundierte Entscheidungen für den Hardware-Lifecycle und Standardisierung
In vielen unserer Intune-Einführungen ergänzen wir die Analysen durch proaktive Optimierungen. So wird der Support noch vorausschauender.
Lesetipp: „Vorausschauender Support dank Microsoft Intune Proactive remediations“
3. Intune Plan-2-Bausteine
Hierzu zählen unter anderem Microsoft Tunnel for Mobile Application Management (MAM), die Verwaltung von Spezialgeräten sowie die automatische Bereitstellung von Firmware-Updates aus der Cloud.
Ihre Vorteile:
- Sichere mobile App-Nutzung auch für BYOD-Szenarien
- Besseres Management von Industrie-/Spezialgeräten (z. B. Logistik, Produktion)
- Weniger Aufwand für mobile Mitarbeitende wie z.B. in der Produktion
Was Microsoft 365 E5 zusätzlich bietet: Zero-Trust-Security auf Enterprise-Niveau
1. Endpoint Privilege Management (EPM)
Mit Endpoint Privilege Management erhalten Nutzer Adminrechte nur situativ und kontrolliert für definierte Aufgaben – statt dauerhaft lokale Admins zu sein.
Ihre Vorteile:
- Reduziert Angriffsflächen durch den Wegfall dauerhafter Adminrechte
- Zero-Trust-Prinzip wird im Alltag praktikabel
- Fachbereiche bleiben arbeitsfähig, ohne Sicherheitskompromisse einzugehen
Gerade in Unternehmen mit vielen Spezial-Applikationen ist EPM ein großer Hebel, um Sicherheitsanforderungen mit Produktivität zu vereinbaren.
2. Enterprise Application Management
Sie rollen Apps über eine kuratierte Bibliothek von vorkonfigurierter Pakete aus – die Updates sind inklusive.
Ihre Vorteile:
- Deutlich weniger Packaging-Aufwand
- Schnellere, standardisierte Bereitstellung
- Weniger Patch-Rückstände und damit weniger Sicherheitslücken
3. Microsoft Cloud PKI
Microsoft Cloud PKI verlagert das Zertifikatsmanagement in die Cloud, ganz ohne eine umfangreiche On-Prem-Infrastruktur.
Ihre Vorteile:
- Zertifikate (z. B. für Wi-Fi, VPN, Authentifizierung) einfacher ausrollen
- Weniger Wartung und dadurch geringere Infrastrukturkosten
- Stärkere Absicherung gegen Phishing durch zertifikatsbasierte Authentifizierung
Lesetipp: „Zero Trust wird Teil des Net at Work Security & Compliance Workshops“
Bedeutung für Ihre Endpoint-Roadmap
Microsoft bündelt Endpoint-Management und Security stärker in Microsoft 365. Für viele Unternehmen kann das ein echter Wendepunkt sein. Funktionen, die bisher über Drittpools oder Suite-Add-ons abgedeckt wurden, sind künftig nativ verfügbar.
Kurz gesagt: Sie erhalten mehr Leistung pro Lizenz und können Ihre Endpoint-Tool-Landschaft vereinfachen.
So heben Sie den Mehrwert
Damit die neuen Microsoft Intune Funktionen nicht nur „vorhanden“, sondern auch produktiv wirken, empfehlen wir Ihnen einen kurzen Realitätscheck:
- Lizenz- und Tenant-Check: Welche neuen Features sind in ihrem Tenant bereits aktiviert?
- Intune-Reifegrad: Sind alle Geräte sauber enrolled und in Analytics eingebunden?
- Security-Roadmap: Wo ersetzen EPM oder Cloud PKI bestehende Lösungen?
- Support-Prozesse: Remote Help sinnvoll in den Helpdesk integrieren
Konkrete Unterstützung durch Net at Work
Sie möchten wissen, welche neuen Microsoft Intune Funktionen Sie in E3/E5 tatsächlich erhalten und wie Sie daraus messbaren Nutzen ziehen?
Dann empfehlen wir Ihnen unser Endpoint Management Assessment, mit dem wir Sie in drei Schritten zu einem priorisierten Umsetzungsplan führen.
Häufige Fragen zu den neuen Intune-Funktionen in E3/E5
Brauche ich die Microsoft Intune Suite künftig noch?
Das hängt von Ihrem Funktionsbedarf und Ihren vorhandenen Lizenzen ab. In der Microsoft 365 E5 Lizenz sind demnächst alle Intune-Suite-Funktionen integriert. Die Microsoft 365 E3 Lizenz muss jedoch je nach Anwendungsfall noch erweitert werden.
Wann stehen die neuen Funktionen in meinem Tenant bereit?
Microsoft rollt die Features ab 2026 schrittweise aus. In der Regel sehen Administratoren die Aktivierung automatisch im Microsoft-365-Admin-Center.
Ist Endpoint Privilege Management ein Ersatz für lokale Adminrechte?
Ja – EPM ist genau dafür gedacht. Anstelle dauerhafter Adminrechte vergeben Sie diese just-in-time für definierte Apps oder Prozesse.
Wie profitiert der Helpdesk von Remote Help?
Remote Help ist direkt in Intune integriert und bietet sichere Fernunterstützung mit Protokollierung. Das reduziert Tool-Wechsel, beschleunigt Tickets und erhöht die Nachvollziehbarkeit.
Was ist der größte Quick Win aus Ihrer Sicht?
Für viele Unternehmen sind das Advanced Analytics (präventive Stabilität) und EPM (Zero-Trust-Security ohne Produktivitätsverlust). Welche Priorität bei Ihnen sinnvoll ist, hängt von Ihrer Endpoint-Landschaft ab.
Fazit: Klarer Rahmen für Ihre Endpoint-Strategie
Die Integration der Intune Suite in Microsoft 365 E3 und E5 schafft mehr Übersicht und vereinfacht das Endpoint-Management. Unternehmen erhalten zusätzliche Funktionen direkt über die Lizenz und können Security und Betrieb konsistenter ausrichten.
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